Solera verbaut erstmals Brennstoffzellenheizungen

Eine immer interessanter werdende Alternative sowohl für Neubauten als auch für die energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern und Gewerbegebäuden sind innovative Brennstoffzellenheizungen, die vom Staat großzügig bezuschusst werden. Solera hat jetzt im Auftrag der Wohnbau GmbH Göppingen (WGG) zwei dieser Mikrokraftwerke installiert, die Strom- und Wärmeerzeugung kombinieren.

Die umweltfreundliche Haustechnik ist einfach zu installieren, wartungsarm, sie arbeitet effizient und geräuschlos, ist platzsparend, erfüllt die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und wird als System der erneuerbaren Energien vom Staat massiv finanziell unterstützt. Brennstoffzellen erzeugen Strom und Wärme. Sie eignen sich für energetische Erneuerungsmaßnahmen bei bestehenden Gasheizungen ebenso wie im Neubau.

Brennstoffzellenheizungen glänzen mit einem unschlagbaren Wirkungsgrad und nutzen fast die gesamte Energie der eingesetzten Brennstoffe technisch aus. Rund um die Uhr produzieren sie dezentral Strom direkt am Ort des Verbrauchs und erhitzen über die Abwärme das Wasser. Der selbst produzierte Strom kann im Haus verbraucht und/oder ins Netz eingespeist werden. Der Betreiber der Anlage erhält somit eine Einspeisevergütung, spart einen erheblichen Teil der bisher vom Stromversorgungsunternehmen bezogenen Primärenergie ein und produziert erheblich weniger CO2 .

Mit dem neuen Klimapaket der Bundesregierung wird die Umrüstung einer bestehenden Gasheizung auf die Brennstoffzellentechnik mit bis zu 30 Prozent Zuschuss belohnt. Bei einer Investitionssumme von etwa 35 000 Euro für die neue Heizung amortisiert sich die Anlage durch die Zuschüsse, Einsparungen und Einspeisevergütungen oft schon in einem überschaubaren Zeitraum von rekordverdächtigen fünf bis sechs Jahren.

Die  jetzt von Solera verbaute BlueGEN-Heizung mit Festoxidbrennstoffzelle produziert im Jahr prognostizierte 13 000 Kilowattsunden Strom und 5200 Kilowattstunden thermische Energie. Pro Jahr lassen sich damit etwa 3000 Euro Energiekosten einsparen.

Für viele Mehrfamilienhausbesitzer stellt sich zunehmend die Frage, wie gesetzliche Vorgaben zur Energieeinsparung umgesetzt werden können. Da ist der Einbau einer Brennstoffzellenheizung mit staatlicher Förderung eine interessante, zukunftssichere Alternative zu aufwendigen Dämmmaßnahmen oder dem Einbau großdimensionierter Solarthermie-Anlagen.

Auf einen Blick:

Innovative Technik, hoher Wirkungsgrad

Geringe Emissionen

Geringer Platzbedarf

Geräuschlos und wartungsarm

Kombinierbar mit anderen Systemen

Förderfähig